Erkundungsexpedition Südost-Asien 2012

-->  zurück  Erkundungsreisen                                                                           Fotoalbum

Erkundungs-Expedition für neue Freundeskreisreisen

nach Thailand, Laos und Kambodscha, im Feb./März 2012

Thailand: BangkokRiver Kwai Bridge, Chiang Mai, BurmaGoldenes Dreieck
Laos:
Speedboat-Mekong-Fahrt, Luang PrabangEbene der Tonkrüge, Vang Vieng, Vientiane
Kambodscha:
Siem Reap, Battambang, Phnom Penh
Inseln:
Koh SamuiPukhet

Donnerstag 9.02.12      neue Südostasien-Erkundung

liebe leute,

soeben bin ich in bangkok aufgeschlagen und werde in den nächsten wochen erneut südostasien bereisen, um die bereits angedachte rundreise durch diese faszinierenden länder unter dach und fach zu bekommen.  sie ist für anfang 2013 geplant -  eine diesbezügliche ausschreibung wird veröffentlicht sobald ich hier durch bin, also ca. ende märz. 

bis dahin könnt ihr mich auf dieser reise virtuell begleiten: 
ich werde alle paar tage einen kurzen bericht über den fortgang der erkundungen hier einstellen. 

bis dahin alles gute und ganz liebe grüße aus der wärme (~30°C)
thomas

                                                                                                                     nach oben
Montag   13.02.12       Bangkok - River-Kwai-Bridge

nach ein paar tagen neuer erkundungen in bangkok und umgebung sitze ich jetzt auf gepackten koffern, um den nachtzug nach chiang mai im norden thailands zu besteigen.

derweil konnte ich hier ein schönes programm für die wirklich interessante und vielseitige hauptstadt und einen abstecher zur berühmten - und gar nicht so weit entfernten - river-kwai-bridge organisieren, wo die japaner im zweiten weltkrieg unter hochdruck die eisenbahnnetze thailands und burmas verbinden wollten und zu diesem zweck von asiatischen zwangsarbeiter und alliierten kriegsgefangenen in ununterbrochener tag-und-nacht-arbeit eine trasse durch unwegsamsten, teils gebirgigen dschungel schlagen ließen.  jeder meint ja die geschichte irgendwie zu kennen -  erst hier wird einem klar, dass es sich bei "die brücke am kwai" um einen (zudem verfilmten) ROMAN handelt:  im original sprengten nicht todesmutige gefangenen-meuterer die wichtige (übrigens: stahl-) brücke, sondern britische bomber erledigten das, unter hohem blutzoll der hier eingesetzten zwangsarbeiter einschließlich ihrer eigenen landsleute  (aber das kommt halt nicht so gut rüber als heldenepos..) 

auch hier in der hauptstadt konnte ich in zuammenarbeit mit einer möglichen partneragentur ein programm entwerfen, welches richtig spaß macht und die vielseitigkeit der "stadt der engel" - wie bangkok in übersetzung seines thailändischen originalnamens heißt -  als teils mehr, teils weniger gelungene verbindung großartiger tradition und überwältigender moderne vor augen führt.

heute nacht nun also eisenbahn-schlafwagenabteil durchs flache reisland, bis die topografie ab morgen früh deutlich interessanter wird in den nördlichen bergurwäldern im grenzgebiet zu burma und laos. aber dazu dann später mehr..

bis dahin vorerst alles gute aus 30 grad nach permafrost :)
thomas


Mittwoch 15.02.12     Thailand:  Chiang Mai, Hilltribes, --> Myanmar / BIRMA

liebe leute,                                                                                                       nach oben

gerade hörte ich von den anschlägen in bangkok
also mir gehts gut -  ich war seit montag abend mit dem nachtzug richtung norden unterwegs ins goldene dreieck (dreiländereck thailand, burma, laos -  früher bekannt als berüchtigtes opiumanbaugebiet) und bin seit heute in der schmugglerstadt tachilek in burma (oder birma, oder heute myanmar = immer dasselbe land).

in bangkok habe ich auch in der sukhumvit-road gewohnt, wo jetzt die bomben hoch gingen. aber die straße ist lang: theoretisch geht sie bis kambodscha.
zumindest in SPON (spiegel-online) wurde kolportiert, dass die bomben nur vier häuserblocks von der israelischen botschaft hochgingen.
obacht:  die israelische botschaft ist in der sukhumvit soi 19, die explosionen ereigneten sich in der sukhumvit soi 77  - das ist viele kilometer weit voneinander entfernt, denn die sois sind keine hausnummern, sondern von der sukhumvit abgehende durchnummerierte querstraßen. und diese sois sind teilweise selber mehrere kilometer lang.. 
ich z.b. wohnte dort in der soi 8  - also auch nicht wirklich in der nähe dieser ereignisse. 

so so: die iraner "sollen" es also gewesen sein, trotz deren heftiger dementis.
na so was: ich warte doch schon seit wochen darauf, dass iran endlich ein paar plausible angriffsgründe gegen sich liefert. und voilá:   bingo !!    -   bzw.: nachtigall..
ich sag nur eins:  cui bono    -   wem nützt es ?? 
aber lassen wir das.

die nostalgisch ratternde zug-nachtfahrt in abteilen, die abends flugs zu betten umgebaut wurden, brachte mich durch die tischflachen reisfeld-ebenen zentralthailands nach chiang mai, der nördlichen provinzhauptstadt am rande der dortigen grenzgebirge. ein nettes städtchen, welches ich gestern dienstag mit zunehmender begeisterung erkundete:  so ruhig und angenehm, mit vielen prächtigen wats (buddhistischen tempeln), malerischen gassen und einer menge gemütlicher cafés. der bau des alten zentrums mit exakt quadratischem grundriss wurde im 13. jahrhundert von könig mengrai angeordnet: der umlaufende wehrgraben existiert noch, die stadtmauer wurde zmindest in teilen an den alten stadttoren restauriert.

in den umliegenden bergdörfern leben verschiedene minoritätengruppen, die sogn. hill-tribes (bergvölker):  zu unterschiedlichen zeiten eingewandert aus den nachbarländern einschl. china, halten sie in den isolierten dörfern der abgelegenen berggegenden ihre alten kulturen aufrecht. 

heute brachten mich verschiedene lokale busse bis zum dreiländereck. einmal saßen neben mir großmutter und enkeltochter eines bergvolks: die akhas haben markante gesichter, sind aber sehr klein. sie tragen dunkle tracht mit viel silberschmuck, und diese hier waren auf dem weg in ihr dorf in myan mar (burma).
                                                                                                                    
nach oben
zu fuß überquerte ich heute auch problemlos die grenze nach burma und bin nun im lebhaften schmugglerstädtchen tachilek, wo man vor lauter verkaufsständen kaum die häuser sieht. in der nähe besuchte ich ein dorf der longneck-akhas: die frauen dieses volkes verlängern ab kleinstkindalter durch zunehmend angelegte goldene ringe ihre hälse, bis die köpfe unnatürlich hoch stehen. andere völker, andere sitten   - und andere "schönheits"-ideale..  

diese stämme - insbesondere die kriegerischen karen - lebten seit alters her relativ komfortabel vom mohn-(bzw. opium-)-anbau:  sozusagen dem einträglichsten gemüse der region.  opium war bis hinauf nach china das allgemein probate mittel zu entspannung und medizin. heute ist das komplizierter geworden, und auch die karen wissen inzwsichen, dass andere dann aus opium heroin gewonnen und sich damit maßlos bereichert haben -  auch wenn das im grunde nicht ihr problem war.  aber der anbau wird inzwischen in allen drei ländern strikt verfolgt, so dass sich die bewohner des dreiecks nach belastbareren einnahmequellen umschauen mussten. da kam ihnen der tourismus gerade recht, der nun (in noch recht geringem maß) dem mythos "goldenes dreieck" folgt und zur relativ sicheren alternativen einnahmequelle für die bergvölker aufgestiegen ist.   und was in den abgelegenen bergen myan mars alles so angebaut wird, weiß eh kein mensch..

in den folgenden tagen werde ich mich nach laos durchschlagen  - doch davon später.
bis dahin ganz liebe grüße nach frostdeutschland, 
thomas

                                                                                                                      nach oben
Sonntag  19.02.12      Goldenes Dreieck,
     Laos:  Mekong-Speedboat-Fahrt durch die laotische Bergwelt nach Luang Prabang
liebe leute,

inzwischen bin ich im zentralen  "shangri-laos" :)  
wieder in der alten laotischen königsstadt luang prabang eingetroffen.
aber der reihe nach:

aus birma/myanmar zurück über die grenze nach nord-thailand, brachte mich ein songthoeiew (sprich: songtöju: buntes überdachtes pickup-taxi) zum dreiländereck an der einmündung des river ruak (der thailand von burma trennt) in den aus china kommenden mekong, der hier burma (nördlich der einmündung) und thailand (südlich davon) von laos trennt.  das dreiländereck ist also deutlich erkennbar anhand der drei flussarme, die von der einmündung abgehen. es gibt einen wahrhaft fantastisch (man möchte sagen: wie im rausch..) gestalteten aussichtspunkt und ein interessantes opium-museum, welches die wilde jüngere vergangenheit des goldenen dreiecks anschaulich vermittelt.

nun lerne ich ein neues kapitel einheimischer findigkeit kennen:
ich suche ein weiteres verkehrsmittel, welches mich zum etwa 2 fahrstunden entfernten chiang khong, dem fähranleger nach laos, bringen könnte. an der haltestelle der songthoeiews sitzen einige bergvolk-angehörige regungslos rum, aber von den fahrern will heute keiner mehr fahren:  erst morgen früh um 9 uhr gäbe es die nächste reguläre verbindung -  heute keine gäste, also auch keine fahrt mehr.  man fährt nämlich nur mit vollem wagen ab (was bei den billigen fahrpreisen ja irgendwie nachvollziehbar ist). nach einigem hin und her erklärt sich ein fahrer bereit, mich zu fahren, sofern ich den gesamtpreis des wagens zu zahlen bereit wäre.  klar bin ich bereit: immer noch besser, als einen tag zu verlieren plus hotel. 

kaum geeinigt, kommt plötzlich leben in das bergvolk:  sie entern ohne weitere ansage den wagen. der fahrer verscheucht eine alte frau vom beifahrersitz und bietet mir den platz an, denn sonst wäre ich nicht mitgekommen. die alte frau steigt protestierend zu ihrer familie auf die hoffnungslos überfüllte ladefläche, und ich quetschte mich mit meinem gepäck auf den beifahrersitz. auf die frage, wieso er zuvor gesagt hätte, es gäbe heute keine fahrgäste mehr, erklärt er mir, dass die bergvölker kein geld für den transport hätten und somit drauf angewiesen sind, zu warten, bis jemand den wagen bezahlt und sie dann mitfahren könnten.

nun: ich hätte die leutchen ja gern zur fahrt eingeladen -  hätte mir nur ein minimum an konversation darüber gewünscht.  so etwas wir "freundliche frage - positive antwort".  aber das ist wohl zu europäisch gedacht:  dazu sind diese menschen viel zu scheu, und es fehlt ja eh die verständigungsmöglichkeit.  manchmal weiß ich wieder sehr genau, warum ich normalerweise in südamerika unterwegs bin: da kann ich mit dem hinterletzten indianer reden, solange der ein wenig spanisch spricht  - aber hier können die "indianer" zumeist nicht mal thai, und auch das hülfe mir ja wenig..  übrigens verläuft hier auch die verständigung mit fahrern und anderen serviceleuten meist mehr schlecht als recht in einem englisch-händundfüß-irgendwas-kauderwelsch.. boahh.. 
(aber denke niemand, die leute seien ungebildet: die sprechen auch drei sprachen. nur sind das eben z.b. thai, lao und khmer oder ein bergvolkdialekt -  das merken wir dann gar nicht..) 

gegen sonnenuntergang erreichen wir chiang khong, das grenzstädtchen am mekong mit fähre nach laos. für heute ist die grenze aber eh längst geschlossen, und ich miete mich in einem kleinen typischen thai-teakholzhaus ein. lecker essen und wifi-anschluss  - wer hätte das gedacht.. :)
                                                                                                                      
nach oben
am folgenden morgen früh bin ich als erster an der grenze. ausreise thailand, einbaum-kanu als fähre nur quer rüber über den fluss ins laotische grenzstädtchen huay xai, und die boote ausgeguckt, die hier mangels straßenverbindung die peripherie mit dem landesinneren verbinden.

es gibt die sogn. SLOWBOATs, die zwei tage für die geruhsame mekongfahrt durch die laotische bergwelt nach luang prabang brauchen, durch weitgehend unberührte natur mit einigen bergvolkdörfern dazwischen;
und die SPEEDBOATs, die diesselbe strecke an einem tag schaffen. 

da mir die zeit regelmäßig davon läuft, verzichte ich auf die gemütlichkeit und nehme das speedboat. das fährt aber auch erst, wenn alle 6 plätze verkauft sind.  bis mittags sind nur zwei nette junge australierinnen dazu gekommen.  tourismus ist hier noch nicht so.. 

wir beschliessen, die restlichen plätze zu kaufen und unverzüglich loszufahren.  gesagt getan  -  im letzten augenblick kommt aber noch eine junge amerikanerin israelischer abstammung dazu.  hier sind bislang höchstens junge backpacker unterwegs.

nun sehen wir die boote und sind froh, dass nicht alle plätze verkauft sind : 
diese speedboote haben absolut gar nix mit dem zu tun, was wir uns so darunter vorstellen  - es sind eher motorisierte bessere surfbretter, man sitzt in winzigen kästen auf diesem brett, welches von einem lastwagenmotor mit quirl angetrieben wird. dieser quirl beschleunigt das abenteuerliche gefährt aber derart gewaltig, wie ich noch kein speedboot erlebt habe:  da es im grunde nicht IM, sondern AUF dem wasser fährt, hat es kaum widerstand, und konsequenter weise bekommen wir statt schwimmwesten motorradhelme (!) aufgesetzt. 

immerhin:  diese beförderungsart ist ähnlich adrenalin-fördernd wie bunjee-jumping oder bobfahren. einfach WAHNSINN !!
macht spaß -  aber über stunden ist die sitzhaltung arg schwer durchzuhalten, auch für jüngere knochen als meine, wie mir die mädels versichern..

die fahrt den mekong entlang durch berauschende natur ist ganz was anderes als das teilstück zwischen saigon und phnom penh, welches wir im freundeskreis ja auch schon mal mit einer ganz anderen (halt normalen) art von speedboat gemeistert haben, wo es aber überwiegend durch flaches land und reisfelder ging (mekong-delta). hier ist man mitten in hinterindien unterwegs:  berge und urwald, gelegentlich kleine pfahlbaudörfer an den hängen, kinder und wasserbüffel tummeln sich gleichberechtigt an den ufern.  der fluss fließt erstaunlich schnell, und ich bin froh, dass wir flussab fahren. zwischendurch adrenalinstöße beim durchschmettern von stromschnellen.  mitten in einer dieser stromschnellen versagt plötzlich der motor, und mit einem (!) 50 cm langen paddel retten wir uns in eine bucht, wo der motor von fahrer und beifahrer (besser: pilot und copilot) fachgerecht zerlegt wird.  bald ein erster startversuch: der auspuff spuckt eine wasserfontäne. "auweia" denke ich -  "das wird nix mehr".  kaum gedacht, läuft der motor wieder rund, und wir können den höllentrip fortsetzen.

der pilot ist ein alter pathet-lao-militär, buchstäblich mit allen wassern gewaschen, und drischt die wasserrakete durch die stromschnellen und engstellen, umkurvt gekonnt alle aufragenden felsen und wirbelnden strudel. allerdings wird mir klar, warum man mich vor der aktion gewarnt hatte..
aber mein gott:  solange sich andere mit einem gummiband am fuß von kränen und brücken in schluchten stürzen -  das leben ist kein ponyhof !! ;)
                                                                                                                      
nach oben
pünktlich zum sonnenuntergang erreichen wir luang prabang.  ohne tageslicht wäre die sache aber auch richtig heikel geworden  - für mich ist klar, welche alternative ich mit gruppen bevorzugen werde:  schließlich sind zwei tage stressfreie ruhe an bord eines gemütlichen slowboats, mit platz und zeit für besuche in den bergvolkdörfern, eher mit der idee vom träge fließenden zeitlosen mekong zu verbinden, als dieser gnadenlose höllenritt in einer unbequemen wasserrakete..!! 

nun bin ich also wieder in luang prabang, der alten königsstadt in zentral-laos: auf einer halbinsel zwischen den flüssen nam khan und mekong gelegen, voller buddhistischer klöster und tempel (vats), das straßenbild geprägt von den orangenen kutten der mönche, tolle glutfarbene sonnenuntergänge über dem fluss der flüsse.  die im oktober vom vorangegangenen hochwasser fortgespülten bambusbrücken sind inzwischen wieder aufgebaut, und in den teehäusern und cafés gibt es leckere lao-gerichte. dazu beer-lao, das gute lao-bier in der 640 ml-flasche  - was will mann mehr.. :)

ich wohne wieder in einem alten teakholz-gästehaus und habe bereits meine hiesige partneragentur kontaktiert, um das laos-programm in trockene tücher zu bekommen. mit einem fahrrad erkunde ich die bans (stadtviertel) zwischen den flüssen -  läuft alles bestens, und abends nachtmarkt-spaziergang..  ich bin zuhaus !! :))

alles gute und ganz liebe grüße aus dem königsfreien laos ins präsidentenfreie d-land,
thomas

p.s.:  nach einem ruhigen freien sonntag, an dem ich meine bilder etc ordnen konnte, bin ich ab morgen wieder unterwegs:  es geht in die berüchtigte "ebene der tonkrüge", eins der haupt-bombenabwurfgebiete der amis während des unerklärten krieges gegen laos im vietnam-krieg. noch heute ist die gegend voller sprengstoffe, und die bevölkerung wird dort nun bereits in der zweiten generation in minen-entschärfung ausgebildet.. 

  
Dienstag 21.02.12     Laos:  Ebene der Tonkrüge;  Ho-Chi-Minh-Pfad;
                                   Bomben zu Löffeln  etc..
liebe leute,                                                                                                      
nach oben

heute erreicht euch ein gruß aus der "ebene der tonkrüge" (uns älteren semestern noch aus den nachrichten der 70'er jahre bekannt),  die ich nach einer ganztägigen übel-hoppeligen fahrt im kleinbus erreichte. hier bin ich nun wirklich ganz weit weg von allem: sogar die "hotels" sind bretterbuden mit stehklo, und ich verbringe zurzeit die kältesten nächte meiner reise auf 1.200 m höhe (bis 5° ohne heizung). 

zunächst einmal ist der name nicht ganz stimmig: weder handelt es sich um eine ebene (sondern um eine arg staubige hügellandschaft) noch um tonkrüge (sondern steinkrüge). aber sonst stimmt ja alles, gelle..

"ebene" höchstens im vergleich zu den bergen ringsum: nach osten wird diese hoch-"ebene" von einem deutlich höheren gebirge begrenzt, welches die grenze nach vietnam darstellt.  nach westen zerfranst sie in den durch flüsse eingegrabenen tiefen schluchten der laotischen bergwelt.

"tonkrüge" ist eine ungenaue übersetzung des französischen "plaine des jarres" (engl. plain of jars), wobei "jarres" sowohl ton- wie steinkrüge, gern auch glas- oder porzellankrüge sein könnten. einfach "krüge" halt..

diese steinkrüge sind allesamt in grauer vorzeit handgearbeitete einzelstücke, aber im schnitt sind es bauchige hohlköper aus sandstein, ca. 2 m hoch, 15 cm wandstärke und ein dicker boden, der sie stabilisiert. sie stehen zu hunderten hier in der landschaft und werden einer vorgeschichtlichen megalithkultur zugerechnet.

der legende nach haben riesen diese krüge als reisweingläser verwendet.  archäologen halten sie eher für vorsintflutliche graburnen, da man menschliche knochen und beigaben drin fand und der innenraum gerade für ein hockergrab reichen könnte.  zudem findet man sie auf hügeln, der untergehenden sonne zugeneigt.

noch spannender ist allerdings die jüngere geschichte der gegend: 

im zweiten indochinakrieg, uns besser bekannt als vietnamkrieg, fand hier unter ausschluss der öffentlichkeit ein drama ohnegleichen statt. während der vietnamkrieg als bestdokumentierter krieg aller zeiten in die geschichtsbücher einging, befindet sich hier der sogn. "geheimste ort der erde":  um zu den schlachtfeldern indochinas guten zugang zu haben, baute die CIA anfang der 60'er jahre mit erlaubnis des laotischen königs hier ganz in der nähe bei LONG CHENG einen airstrip in den urwald und instrumentalisierte einen teil der in der region lebenden laotischen minderheit der h'mong-chinesen für ihren schmutzigen krieg gegen vietnam (gerade hatten die vietnamesen erfolgreich die französische kolonialmacht abgeschüttelt, als sich die amis einmischten, um eine gewitterte kommunistische gefahr einzugrenzen. damit hatten sie den vietnamesen ihren unabhängigkeitssieg des ersten indochinakriegs gestohlen  - die folge war bald der zweite indochinakrieg).

long cheng im laotischen urwald, nur per flugzeug erreichbar,  entwickelte sich schnell zur zweitgrößten stadt im land mit 40.000 einwohnern -  die meisten davon h'mong-chinesen, die zu tausenden als kanonenfutter gegen die vietnamesen gehetzt und verbraten wurden. von hier aus gingen die bombenflüge gegen den ho-chi-minh-pfad los, der sich als vietnamesischer nachschubweg durch die laotische und kambodschanische bergwelt schlängelte.  den bomberpiloten hatte man gesagt, es gäbe in der gegend keine einwohner  - alle evtl. gesehenen menschen seien folgerichtig vietcong, die es zu beschießen gälte.  permanente bombenteppiche in über 500.000 einsätzen zwischen 1965 und 1973 waren die folge, die jedes tal "desinfizierten"..

nun ist eine relativ ebene hochfläche aber meist stärker besiedelt als schluchtiger urwald -  die laotischen dörfer in der "ebene der tonkrüge" waren bald pulverisiert. die überlebenden einheimischen versteckten sich in den höhlen der karstigen hügel, wagten sich nur nachts auf ihre reisfelder und blieben für jahre unter der erde.  tempel und krankenhäuser enstanden neu in den höhlen, während die jahrhundertealte buddhistische kultur an der oberfläche ausgelöscht wurde.

einmal erspähten amerikanische kundschafter des nachts die fackeln der bauern und schickten eine truppe, die eine der höhlen mit artillerie belegte.   die folge:  sämtliche 374 flüchtlinge in der höhle starben, überwiegend frauen und kinder sowie ein paar greise. die männer waren zu dieser zeit bereits der einzigen glaubhaft gegen diese aliens kämpfenden kraft, den kommunistischen pathet-lao, zugelaufen. so erreichten die amerikaner wieder einmal das gegenteil vom mit aller gewalt gewünschten: ein königstreues, tiefreligiöses händlervolk lief nach und nach zum kommunismus als letzter rettung über.

2,1 millionen tonnen sprengstoff wurden von den amerikanern allein über laos abgeworfen, über 2 tonnen pro einwohner und mehr als im zweiten weltkrieg insgesamt. damit hält laos bis heute den rekord als meist bombardiertes land der welt.  die unterstützung einiger teile des bergvolks der h'mong hatten die amis bekommen, weil man ihnen erzählt hatte, dass sie im falle eines sieges laos übereignet bekämen -  im gegenteiligen falle aber in die USA ausreisen dürften. finanziert wurde dieser krieg durch opiumanbau -  das hatten zuvor schon die franzosen so gehalten und wurde unter den amerikanern (CIA) jetzt konsequent ausgeweitet.

nach dem sieg der vietnamesen und des fluchtartigen absetzens der amerikaner aus saigon verließen sie auch long cheng. sie nahmen freilich nur den h'mong-general vang pao und seine entourage mit  - die übrigen h'mong-chinesen fanden sich verraten und alleingelassen der heiligen wut der sieger ausgesetzt. 

bis heute ist long cheng militärisches sperrgebiet, da noch immer h'mong-guerrilla die gegend unsicher macht.  allerdings geht es heute schon lange nicht mehr um politik, sondern um wirtschaftliche aspekte: die warlords der gegend sind gleichzeitig opiumbarone, die ihre kostbare ernte - die in laos prinzipiell legal ist, solange sie in staatliche hände zur medizinischen weiterverwertung kommt - weiterhin in die viel lukrativeren illegalen kanäle fließen lassen will.

im übrigen land sind die h'mong heute längst integriert und bauen sogar ihr traditionelles opium legal an.  man erkennt ihre dörfer daran, dass ihre holzhäuser auf dem boden stehen, im gegensatz zu denen der lao und (der anderen minderheit) der khamun, die ihre holzhäuser auf stelzen bauen. (zudem sind die lao buddhistisch, h'mong und khamun animistisch.) 

ein gewaltiges problem sind die übrig gebliebenen tausenden von blindgängern und minen, die noch in der erde stecken.  jedes jahr kommen bauern und kinder zu tode oder werden verstümmelt durch unversehenen kontakt mit diesen kriegserinnerungen.  seit nunmehr über einer generation wird die jugend der gegend im entschärfen von blindgängern und minen geschult.  es gibt kein leben ohne diese eindrücke:  in den dörfern werden die häuser (pfahlbauten) auf entschärften bomben als stelzen errichtet, halbierte bomben werden als blumenkästen verwendet, die aluminiumteile werden eingeschmolzen und zu besteck und ähnlichen gebrauchsartikeln umgegossen.  schwerter zu pflugscharen auf laotisch eben..

ich war heute seit sonnenaufgang zu den dörfern der h'mong unterwegs, sah ihnen bei der opiumernte auf ihren schlafmohnfeldern zu und wanderte mit meinem jungen h'mong-führer ein stück den ho-chi-minh-pfad entlang (der freilich kein einzelner pfad ist, sondern viele ehemalige schleichwege umfasst). ernüchternd die bis heute von bombenkratern geprägte landschaft, wo man überall scharfkantige schrapnelle (bombensplitter) findet und aufpassen muss, nicht versehentlich in die bislang ungeräumten arreale zu tappen.  am pfad überall auch (inzwischen überwucherte) eingänge zu den tunnelsystemen der vietcong.

früh unterwegs sind auch die mönche auf ihrem morgendlichen bettel- (bzw. gaben-einsammel-)gang und ein paar UXO-jeeps mit minenräumkommandos junger leute, die mit metalldetektoren und sehr leichtem räumgerät ihrer gefährlichen arbeit nachgehen (UXO= staatliche sprengstoffe-entfernung). überall werden eukalyptushaine gepflanzt, die das mit dem kriegsgift agent orange verseuchte grundwasser aufsaugen und damit aus dem boden holen sollen.  NGO's aus australien und europa beteiligen sich an diesen arbeiten, nicht aber die USA.

zu allen themen habe ich natürlich fotos geschossen, die ich sobald möglich auf facebook ins netz stelle.

wer die möglichkeit hat, sollte sich den überaus beeindruckenden film "amerikas geheimer krieg in laos" des deutschen regisseurs marc eberle von 2009 anschauen, der die möglichkeit hatte, viele der damals involvierten personen aller seiten zu interviewen (u.a. den vater meines führers) und auch im sperrgebiet von long cheng zu filmen. erst 2004 gaben die amerikaner diesen geheimen "neben"-krieg zu..

soeben habe ich nach einem abenteuerlich gefüllten tag recht erschöpft ein verdientes bierchen im staub der fernstraße genossen und mir den farbenprächtigen sonnenuntergang über den westlichen hügeln angetan.  morgen früh geht es dann weiter richtung vangvieng, der hippie- und backpackerhochburg unten im tropischen tiefland am grünen strand des nam-xong-flusses..

ganz liebe grüße derweil aus den "hügeln der steinkrüge",
thomas

                                                                                                                       nach oben
Samstag  3.03.12     Laos:   Vang Vieng - Vientiane 
               Kambodscha:  Siem Reap - Tonle-Sap-See - Battambong - Phnom Penh

liebe leute,

bevor sich jemand ernsthaft sorgen macht:  mir geht es gut, auch wenn ich die letzten tage aus verschiedenen gründen nicht ans internet kam und somit hier inzwischen eine berichtslücke klafft, die ich nun schleunigst schließen möchte: 

letzter stand war abreise aus der abgelegenen ebene der tonkrüge nach vang vieng (wenn ich das richtig übersetze, hat es an dem ort mal einen palast gegeben).  das ist die einzige traveller-hochburg in laos -  natürlich sind überall ein paar backpacker unterwegs, aber doch eher wenige reisende überhaupt  - hier aber ist partyland: jede nacht wird lautstarkt durchgefeiert. schöne gegend, und die jungen leute lassen sich mit vorliebe in aufgeblasenen lastwagenreifen-schläuchen den fluss entlangtreiben (tubing) durch schönen dschungel, bevor dann abends in den bars die post abgeht.. 

für mich ging es also gleich am nächsten tag weiter in meine lieblingshauptstadt südostasiens: das beschauliche vientiane (sprich vieng tiang, beide silben kurz gesprochen: ist halt französische umschrift, aber ein laotischer name und heißt etwa mond-ebene/ort).

vientiane liegt wieder am mekong, der hier aus den bergen in eine schwemm-ebene fließt, bevor er bei den mekong-fällen (viertausend inseln, s. letzter laos-bericht vom dezember'11) in die südostasiatische tiefebene fällt, wo er alljährlich während der regenzeit (monsun) ganze landstriche unter wasser setzt und damit den großflächigen reisanbau ermöglicht.

vientiane: ein städtchen, das man einfach lieben muss, weil man dort so wunderschön flanieren kann und viele gemütliche bars und französische caféhäuser zu pausen einladen  (und nachts ist immer noch genug los.. ;) 
                                                                                                                      
nach oben
um zeit zu sparen (die läuft mir schon wieder davon) flog ich von vientiane nach bangkok, teilte mir mit einem jungen amerikaner ein taxi (welches uns einen entsprechend guten preis machte) und fuhr damit zur kambodschanischen grenze, rüber, weiter nach siem reap, dem lebhaften städtchen bei den weltgrößten tempelanlagen von angkor wat.  der ami kam ebenfalls aus laos und wollte noch weiter nach vietnam -  er konnte sich gar nicht genug wundern über das, was seine elterngeneration in dieser gegend angerichtet hat. (naja - die gefühle kennt man als deutscher ja..   vielleicht geht ihm dabei auf, dass sich die politik seines landes  - fleißig unterstützt durch die politik meines landes - bislang im prinzip relativ wenig geändert hat und noch immer darauf setzt, ihre vorstellungen im zweifelsfall mit überlegener waffengewalt zu erzwingen  - dabei auf lange frist stets das gegenteil vom gewünschten erreichend und sich ernsthaft wundernd, wie wenig freunde man sich damit macht..)

siem reap ist neben seiner absolut singulären tempel-superlative auch als städtchen angenehm, vielleicht gerade deshalb, weil die touris tagsüber alle draußen bei den tempeln sind. ich konnte jedenfalls mehrere für den freundeskreis sehr geeignete unterkünfte finden, die uns spaß machen werden. 

nun nahm ich das öffentliche boot über den tonle-sap-see nach battambang (sprich battem bong): tolle fotomotive schon auf dem boot, aber erst recht beim seevolk, das in schwimmenden häusern auf dem see lebt. dieser see ist ebenfalls ganz bemerkenswert: während der tonle-sap-see in der trockenzeit über den tonle-sap-fluss in den mekong entwässert, kehrt sich die fließrichtung des tonle-sap-flusses in der regenzeit um, denn die tiefebene ist derart flach, dass der in tibet entspringende mekong, vom himalaya-schmelzwasser und monsun-regenwasser angeschwollen, nun etwas höher steht als das einfließende tonle-sap-flusswasser.  wasser fließt nach unten, auch wenn das gefälle gering ist -  also der mekong nun plötzlich teilweise in den tonle-sap-fluss und darüber weiter in den tonle-sap-see, der dadurch - jetzt abflusslos - über monate hinweg maßlos anschwillt und weiter teile des landes ersäuft.  in den ertrunkenen (sich aber stets regenerierenden) flächen vermehren sich die fische explosionsartig,  die dann bei erneuter umkehr der fließrichtung in der nächsten trockenzeit in den kleiner werdenden gewässern konzentriert werden und dem land einen ungeheuren fischreichtum bringen. auch auf unserer fahrt sprangen die fische um uns herum wie verrückt aus dem wasser, und das seevolk lebt natürlich vom fischfang.  ihre häuser liegen immer in der nähe des ufers  - nur dass sich dieses ufer halt jedes jahr um mehrere dutzend kilometer verlagert. 

battambang ist die zweitgrößte stadt kambodschas und ganz nett, aber durchaus verzichtbar. muss man ja wissen.  ich also bald weiter nach phnom penh.

phnom penh entwickelt sich rasant: als wir vor zwei jahren mit der ersten indochinagruppe hier waren, gab es eigentlich nur ein wesentliches hochhaus  - im letzten dezember waren es schon 5, und jetzt wachsen schon wieder neue silhouetten in den himmel.  wird bald aussehen wie saigon, fürchte ich.. aber noch haben die viertel abends was verruchtes, auch wenn es inzwischen straßenbeleuchtung gibt und zumindest die meisten innenstadtstraßen asfaltiert sind. 

morgen fliege ich nach südthailand, um dort noch einmal nach alternativen für einen idyllischen insel-strandabschluss zukünftiger freundeskreisreisen in die region zu schauen.  ich hoffe, ich finde dort auch mal ein paar freie tage, um die unmengen an informationen zu verarbeiten, die ich gesammelt habe. auch viel mail ist aufgelaufen, die ich abarbeiten möchte..

daher für heute schluss,
alles gute und ganz liebe grüße aus phnom penh, kambodscha,
thomas
 

Mittwoch 7.03.12      Lebenzeichen
Hallo Thomas, gut das du dich mal wieder gemeldet hast. Wir hatte wirklich schon ein bißchen Sorge, da wir ja immer sehr interessiert deine Reiseberichte lesen und unser Fernweh pflegen. Laß es dir weiterhin gutgehen und genieße die warmen Temperaturen. Hier in Berlin hält auch langsam der Frühling Einzug, aber es ist noch recht kalt.
Ganz liebe Grüße aus der Heimat von Christiane, Bastian, Renate und Sabrina

 
Sonntag  11.03.12      Golf von Thailand:  Koh Samui und Koh Phangan

liebe leute,                                                                                                       nach oben

die letzten tage habe ich im golf von thailand im samui-archipel verbracht und dabei die beiden hauptinseln koh samui und koh phangan (koh = insel) mit einem motorroller durchforstet -  dabei habe ich gefühlte 1000 unterkünfte an sämtlichen stränden besichtigt und die interessantesten unternehmungen ausgecheckt.

die inseln des archipels sind bergig und komplett von tropischem urwald bedeckt. die kleineren sind unbewohnt und gehören zu einem marinen schutzgebiet, aber die größeren inseln sind natürlich schon seit langem bewohnt und heute aufgrund ihrer idylle weitgehend für den tourismus erschlossen.

die ortschaften von koh samui liegen alle an der küste und werden von einer umlaufenden küstenstraße erschlossen.  dabei liegen die resorts und hotels direkt am strand, die straße verläuft dahinter, so dass man von der straße aus nur selten den strand zu sehen bekommt und man aus der unterkunft direkt an den (öffentlichen) strand tritt.  bei der bebauung ist kaum ein meter ausgelassen worden, die hotels reihen sich dicht an dicht.  inzwischen überwiegen teure, auf luxus getrimmte hotels; es gibt aber auch einige mittlere und nur noch wenige einfache unterkünfte. das inselinnere ist so gut wie unbewohnt und weitgehend urwaldbedeckt. von den bergen hat man tolle aussichten über die insel und den übrigen archipel..

trotz der schier unendlich scheinenden auswahl habe ich letztlich nur zwei bungalow-resorts als freundeskreistauglich einstufen mögen. aber das reicht ja, und so kann ich nun für eine zukünftige südostasien-rundreise hier auch einen - evtl. fakultativen - bade-strand-abschluss für interessierte nachweisen.  dabei könnte dann jeder teilnehmer täglich selbst entscheiden, ob er sich einen faulen lenz am strand in der hängematte unter kokospalmen macht oder einen ausflug in die berge bzw. mit dem boot in die inselwelt unternimmt.  meine bevorzugte unterkunft liegt etwas abseits am schönsten strand der insel in der nähe des bunten örtchens lamai, welches man über einen kurzen strandspaziergang erreicht und somit auch gemütlich bummeln und shoppen kann einschließlich eines bar- oder restaurantbesuchs.. 

die kleinere nachbarinsel koh phangan ist ebenfalls nur an der küste besiedelt, die klientel sind hier eher junge traveller mit den dazugehörigen einfachen backpackerunterkünften und der entsprechenden partystimmung.  zur berühmten vollmondparty werden aber die gäste auch aus samui mit taxibooten nach phangan geschippert. 

hier habe ich nun also alles in trockenen tückern, und so quere ich morgen mit fähre und bus den südthailändischen isthmus zur in der andamanensee gelegenen insel pukhet, die ja auch sehr schön, aber eher noch überlaufener sein soll. ich werde berichten.. 

bis dahin alles gute und ganz liebe grüße an alle hier mitlesenden interessenten,
thomas


Dienstag 20.03.12      Thailands größte Insel: Phuket  -
und Fertigstellung eines neuen Freundeskreis-Südostasien-Programms !!
:)

liebe leute,                                                                                                       nach oben

hier erreicht euch nun ein letzter bericht von dieser erkundungsreise nach südostasien: 

die letzten tage verbrachte ich auf phuket, der größten und bei touristen beliebtesten insel thailands in der andamanensee.  die insel ist wirklich sehr schön, mit grünen hügeln und wunderschönen stränden in bilderbuch-buchten -  allerdings ist sie auch entsprechend überlaufen und jeder meter zugebaut, einschließlich das inselinnere, welches teilweise komplett zersiedelt ist. aber wer in einem standard- oder luxushotel einfach einen strandurlaub machen will und sich nicht daran stört, dass jeder meter von massigen, rot verbrannten touristen auf liegen unter sonnenschirmen belegt ist, sondern die auf massentourismus eingestellte infrastruktur zu schätzen weiß, der ist hier rein klimatisch im winter auf jeden fall besser bedient als an der ostsee.. ;)

auch ich habe hier ein paar tage verweilt und mir alles genau angeschaut.  dabei bin ich aber eher weniger ins wasser gekommen, sondern habe vor allem die zeit genutzt, die mengen des in den letzten wochen gesammelten materials zu sichten und zu verarbeiten. heraus gekommen ist ein TOLLES PROGRAMM, welches ich schon fertig gestellt habe und heute abend an den freundeskreis versenden will. es umfasst thailand, laos und kambodscha und schließt eine stippvisite nach myanmar (burma) im goldenen dreieck, dem berühmt-berüchtigten opiumanbaugebiet der bergvölker, mit ein. preise stehen noch nicht fest, aber das programm wurde ja diesmal in freundeskreisregie erstellt und von daher kann ich wieder das beste preis-leistungs-verhältnis garantieren.  so können interessenten diese reiseidee ggf in ihre planungen für nächstes jahr schon mit einbauen.. :) 

derweil sitze ich am flughafen von phuket auf dem sprung die malakka-halbinsel nordwärts nach bangkok -  noch eine 12-stündige busfahrt wollte ich mir nicht mehr antun, zumal morgen schon mein flieger nach europa geht. 

wir hören voneinander, bis dahin alles gute
und ganz liebe grüße noch aus "hinterindien, da wo der pfeffer wächst" ;)
thomas

P.S.:  Nur eine Woche blieb mir in Berlin,
bevor ich nunmehr wieder in Südamerika   - in Peru und Cuba -   unterwegs bin:   
s. dort
Peru-Nord ‘12 und Cuba ‘12

[Home] [wer wir sind] [news !!] [Reisen] [Reiseberichte] [Kontakt] [Gästebuch] [Rechtsfragen]