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Reisetagebuch des
Cuba-Trekks Sierra Maestra 2.03.- 23.03.06
9.) Montag, 6. März 2006, Trinindad: “Märzgruppe - die ersten Tage: Havanna bis Trinidad”
liebe leute,
nun bin ich schon seit ein paar tagen mit der maerz-gruppe wieder in cuba unterwegs.
am donnerstag abend kam der flieger um einige stunden verspaetet in havanna an - er war auch spaet in madrid gestartet, so dass diesmal wenigstens alle teilnehmer genuegend zeit hatten, den flieger zu erreichen..
so hatten wir am freitag nach einem verstaerkten fruehstueck auf der just renovierten dachterrasse des hotels lincoln einen schoenen einstiegstag in havanna, mit gemuetlichem bummel durch die pittoresken gassen und ueber die restaurierten plazas der altstadt, einem kurzen gesamtabriss der juengeren geschichte cubas im revolutionsmuseum und einem gelungenen versuch der kreolischen kueche in hemmingways lieblingsbar "la bodeguita del medio".
der samstag brachte uns nach einer rundfahrt durch die neueren viertel havannas ueber land zunaechst nach santa clara, wo wir diesmal rechtzeitig eintrafen, um das che-mausoleum zu besuchen: hier liegen che guevara und seine compañeros einschliesslich seiner letzten (deutschen) freundin tamara bunke in einer sehr pietaetvollen gruft begraben (waehrend das darueber befindliche gewaltige denkmal der persoenlichen bescheidenheit des che eher widerspricht..). man hat ihre ueberreste erst 1998 in bolivien bergen koennen, wo sie 1967 erschossen worden waren (teils erst nach ihrer festnahme), da inzwischen ein flugplatz ueber ihrem massengrab errichtet wurde, eben um ein auffinden zu vermeiden.
nach einem besuch der ueberreste des panzerzuges tren blindado, mit dessen eroberung der che damals den entscheidenden sieg fuer die revolution herbeifuehrte und die noch immer am originalschauplatz stehen, und einem guten cuba-cafe auf der hauptplaza von santa clara ging es weiter zum hanabanilla-hotel am gleichnamigen stausee, idyllisch gelegen in den auslaeufern der sierra escambray. (fuer die insider: auch diesmal lag das letzte stueck der strasse "ertrunken" im see, so dass wir wieder im boot uebersetzten..)
als kontrastprogramm zur hauptstadt verbrachten wir gestern nach einer bootsfahrt ueber den see einen wunderschoenen tag mit einer einstiegswanderung an den wasserfaellen und gumben des hanabanilla-flusses im regenwald beim bergbauerndorf el nicho, mit baden und picnic ein ganz besonderes erlebnis. abends gab es mit einer salsa-nacht auf dem mirador (dach-bar) des hotels den ersten kontakt der gruppe zur uebersprudelnden lebensfreude der einheimischen, mit life-musik und tanz bis spaet in die nacht...
heute nun durchquerten wir die sierra escambray mit beeindruckenden aussichten und nahmen im hotel las cuevas auf einem huegel bei trinidad quartier. trinidad, diese stadt, die aus gruenden ihrer isolierten lage 200 jahre im dornroeschenschlaf "ueberwinterte" und in dieser ganzen zeit durch keinerlei investition veraendert wurde, gilt deshalb heute als die besterhaltene koloniale stadt lateinamerikas. nach einem bummel durch die gassen und plazas dieses ganz besonderen kleinods einer verbindung zwischen geschichte und architektur erholt sich die gruppe im augenblick am strand der ancon-halbinsel mit einem sprung in die warmen blauen fluten der karibik, waehrend sich ihr reiseleiter "frei" genommen hat zur abfassung dieses berichtes hier... ;-)
alle teilnehmer befinden sich wohlauf und sowohl bei bester gesundheit wie bester laune und geniessen die entspannte atmosphaere, die angenehmen temperaturen, das helle licht, die warmen farben und die froehlichen, so eigentuemlich unbesorgten menschen auf dieser eigentuemlichen, ganz besonderen insel. mir faellt immer wieder auf, dass sich cuba allein in den letzten 5 jahren, die ich hier nun schon unterwegs bin, ganz gewaltig veraendert, die lage der menschen sich ganz enorm verbessert hat. der lebensstandard der spaeten 80iger jahre (vor dem zusammenbruch des ostblocks) ist sicher noch nicht ganz wieder erreicht, aber fuer ein entwicklungsland einzigartig. das faellt mir insbersondere nach meinem ausflug nach ecuador wieder auf, wo neben den klaren fortschritten in der stadtrestaurierung eben doch weiterhin auch reichlich elendsviertel existieren, die es auf cuba einfach nicht gibt...
unser busfahrer ist diesmal nicht eduardo, sondern ein freundlicher aelterer herr namens nirio. manuel laesst alle gaeste, die er in unseren freundeskreisgruppen kennen lernen durfte, ganz besonders herzlich gruessen!!
auch wir gruessen alle angehoerigen zu hause und lassen wieder von uns hoeren zum naechsten bericht nach dem trekking, aus santiago de cuba, ca. naechsten montag.
bis dahin alles gute, thomas
10.) Montag, 13. März 2006, Santiago de Cuba: “Trekking am Pico Turquino in der Sierra Maestra”
liebe leute,
gerade sind wir in santiago de cuba eingetroffen - einige warten ja schon auf den bericht von unserer neuen durchquerung der sierra maestra..:
zunaechst einmal erkundeten wir die wunderschoen erhaltene kolonialstadt trinidad in ihren winkeln und stellten einmal mehr fest, dass zwei halbe tage einfach zuwenig sind fuer diese einmaligkeit.. aber das kann man hier eigentlich immer sagen - man koennte mit leichtigkeit auch 6 wochen cuba gestalten, ohne dass es langweilig wird..
nach trinidad mussten wir erstmal strecke machen, um in den osten cubas vorzudringen: sancti spiritus und camaguey lagen auf dem weg - wo ich diesmal die nacht sehr genoss (letztes mal musste ich hier in der nacht bis nach trinidad zurueck, weil ich dort die gruppenunterlagen liegen gelassen hatte...)
im bergdorf santo domingo an der nordseite der sierra meastra gaben wir erstmal weisungsgemaess die von der vorgruppe mitgegebenen sachen bei den empfaengern ab und besuchten die dorfschule, um auch hier buntstifte etc abzugeben. die lehrerin freute sich sehr und liess uns gleich die schule inspizieren. wir konnten es kaum fassen: fuer 36 schueler gibt es hier alle 6 klassen, jede mit einem eigenen lehrer, dazu farbfernseher mit video und 2 computer. die probierten wir auch gleich aus: es waren niedliche lernprogramme fuer alle klassenstufen. die kinder zeigten uns ganz begeistert ihre faehigkeiten..
am donnerstag besuchten wir dann die comandancia, wo fidel und che ihr bergversteck hatten. eine ca dreistuendige wanderung brachte uns in die versteckte huettensiedlung, das war die erste richtige wanderung, sozusagen der trainingslauf fuer den pico turquino.
am naechsten tag ging es dann wirklich los: eine ca. 5-6-stuendige wanderung brachte uns ueber einige anstiege und ca 11 vorgelagerte gipfel an den fuss des pico joaquin, wo das camp diesmal in praller sonne lag, so dass das baden (oder eher eimer-duschen) am bach richtig spass machte. die schlafsaecke brachte ein muli mit - eine echte verbesserung in der organisation. nach einem zuenfitgen abendbrot und einer sangesfreudigen rum-probe gab es dann wieder eine recht frische und verschnarchte nacht - das gehoehrt halt dazu und regt keinen mehr auf.. ;-)
morgens fand uns der sonnenaufgang schon am berg: nun galt es, innert einer stunde den steilanstieg des joaquin zu bewaeltigen und damit den zum hoechsten gipfel fuehrenden grat zu erreichen. auf diesem grat ging es dann stetig auf und ab, ueber die leitern der steilwand am affenpass und schliesslich zum sturm auf den gipfel, eine anderhalbstuendige tortour immer weiter durch die wolkendecke hinauf in den strahlenden sonnenschein...
oben angekommen, verabschiedete sich raul, der bisherige fuehrer, denn hier oben wurden wir von einem fuehrer der anderen seite uebernommen. raul trabte direkt zurueck (unsere schlafsaecke waren inzwischen auch mit dem muli wieder in santo domingo angekommen, so dass nun unser bus von dort aus losfuhr, um uns auf der anderen seite des gebirges an der kueste zu treffen). auf dem gipfel bleiben wir nicht lange allein: von der anderen seite kommt eine gruppe junger militaers auf einem uebungsmarsch an und wirft sich voellig fertig ins gras - sie waren morgens um 6 uhr von der kueste aus gestartet...
wir machen uns nach einer angemessenen pause gegen 12:00 uhr an den absteig nach sueden, hinunter zur kueste. auf einem schmalen grat geht es hinueber zum pico cuba, dem zweithoechsten berg cubas. kurz darunter eine berghuette, wo man uns ein picnic bereitet hat. nach 20 minuten wird es ernst: 1800 hoehenmeter abstieg liegen vor uns..
alle sind gut vorbereitet, mit stoecken und festen schuhen, extra fest geschnuert, geht es an den abstieg. der weg fuehrt uns durch ein bilderbuchpanorama der verschiedenen vegetations-hoehenstufen, mit fantastischen aussichten auf die tief unter uns verheissungsvoll blau schimmernde karibische kueste. stunde um stunde geht es abwaerts, einige holztafeln erklaeren uns die naturschoenheiten am wegrand. der weg ist gut ausgebaut - dennoch ergeht es uns wie den vorgaengergruppen: der weg scheint kein ende nehmen zu wollen, waden und oberschenkel werden immer dicker... mit anderthalb stunden differenz erreichen wir zwischen 16:45 und 18:15 nach 8-10 stunden wanderung das camp am einsamen kuestenstreifen. bus und gepaeck sind soeben eingetroffen. die dunkle dusche kann uns nach dem schoenen bergbach zwar nicht entzuecken, aber ein schweinchen brutzelt schon seit dem morgen ueber dem feuer und laesst die strapazen fuer den augenblick eines zuenftigen abendessens im schein der untergehenden sonne vergessen..
die nacht verbringen wir relativ komfortabel in zelten, ein fruehes fruehstueck laesst uns wieder zu kraeften kommen, und dann beladen wir den bus, der uns entlang der wunderschoenen suedkueste nach santiago bringen soll. unterwegs legen wir an einem der vielen straende einen badestopp ein - es ist sonntag, und der strand fuellt sich zusehends mit einheimischen. es ist ein sehr buntes ambiente..
nun fahren wir in santiago ein. es ist noch zeit, zu frueh wollen wir nicht im hotel sein, so machen wir einen abstecher zur wallfahrtskirche der virgen de la caridad de cobre, der schutzheiligen cubas, der hemingway seine nobelpreismedaille vermacht hat. erst am nachmittag nehmen wir quartier im noblen hotel casagranda direkt an der hauptplaza santiagos und beschliessen, uns erst einmal zu ordnen...
heute gab es den ersten stadtrundgang, und unser programm wird uns morgen in die umgebung santiagos fuehren, bald dann weiter in den aeusstersten osten nach baracoa. heute feiern wir das bergfest mit einem schoenen langustenessen - aber das weiss die gruppe noch nicht.. ;-)
allen angehoerigen senden wir schoene gruesse, und ich versichere, alle hier per mail eingetroffenen gruesse auszurichten. bis zum naechsten bericht alles gute und viel spass mit dem schnee (das koennen wir uns hier gar nicht vorstellen..),
thomas
11.) Freitag, 17. März 2006, Baracoa: “Cubas wilder Osten: Guantanamo und Baracoa”
liebe leute,
hier soll euch ein gruss aus baracoa erreichen, im wilden und abgelegenen aeussersten osten cubas. den letzten tag in santiago verbrachten wir mit ausfluegen in die naehere umgebung der stadt, zur moncada-kaserne - wo die revolutionaere um fidel 1953 zunaechst erfolglos versucht hatten, die revolution auszuloesen -, und zur festung el morro, die die spanier zum schutz der stadt an der einfahrt zur flaschenhalsbucht errichtet hatten. auf einer insel in der bucht, zu der uns ein "dampfer" brachte, gab es ein leckeres fisch-essen. der nachmittag war im prinzip frei, aber nicht ohne: zu heissen afrocubanischen rhythmen gab es eine einfuehrung in die santeria im carnevalsmuseum.. abends dann ging es nach einem guten abendessen in einem erstaunlich guten peso-restaurant in die casa de la trova, dem wichtigsten musikschuppen santiagos, wo die aktuellen groessen der son- und trova-szene aufspielen...
am mittwoch geht es dann weiter richtung osten. hinter der cubanischen stadt guantanamo liegt eine anhoehe, von der aus man bei kaffe und cuba libre mit dem fernglas einen blick in die us-amerikanische exklave guanatanmo-bay werfen kann. deutlich sieht man die versorgungseinrichtungen der militaerstadt hinter stacheldraht und todesstreifen. hier soll das dichteste minenfeld der erde den letzten verbliebenen eisernen vorhang nach beiden seiten sichern. deutlich sieht man die kaefige der taliban- und irak-kriegsgefangenen in der sonne am strand. die cubaner erkennen die besetzung ihres landes nicht an und akzeptieren auch die angeblichen zahlungen nicht - die amis kuemmert das nicht und verlassen auch 5 jahre nach ablauf des alten vertrages nicht das land...
spaeter geht es durch das cristal-gebirge weiter nach osten. am farola-pass erwerben wir von bauern kakao-kugeln, die hier in der gegend aus der kakao-rohmasse geknetet werden. in dieser abgelegenen gegend cubas lebt man im dichten berg-regenwald hauptsaechlich von kakao, hier wird die beste schokolade cubas hergestellt.
schliesslich treffen wir im von der welt vergessenenen staedtchen baracoa ein, immerhin der ersten hauptstadt cubas gleich nach der entdeckung und kolonisierung. bis in die 60iger jahre war diese gegend nur per schiff zu erreichen, weil es die passstrasse noch nicht gab. das staedtchen ist ruhig und sehr typisch cubanisch, es gibt hier kaum tourismus oder moderne neuerungen. zum ersten mal seit drei jahren kann ich die gruppe im hotel el castillo unterbringen, einer ehemaligen spanischen festung hoch ueber der stadt. die letzten gruppen wurden am anderen ende der bucht im hotel porto santo untergebracht, da das castillo restauriert wurde. nun erstrahlt es in frischem glanz und laedt uns direkt zu einem bad im grossen pool ein mit fantastischem blick ueber die stadt, die bucht und die berge bis zum wahrzeichen der region, dem tafelberg el yunque. den wollen wir nun besteigen...
am gestrigen donnerstag geht es aber zunaechst auf einer mehrstuendigen wanderung durch cakao-fincas und dichten bergregenwald zum rio duaba, dem wasserreichsten fluss cubas. viele erklaerungen des einheimischen fuehrers javier und begegnungen mit den einfachen und freundlichen einheimischen geben uns ein bild der hiesigen lebensweise. in einer winzigen zwergschule fuer 6 schueler ueberrascht uns wieder ein computer. wir fragen nach und erhalten freundliche auskunft: die lernprogramme werden uns gern vorgestellt. wir sehen mit eigenen augen: noch die kleinste schule in der abgelegensten region ist gleichwertig ausgestattet wie die grossen schulen in den staedten... spaeter gibt es ein sehr leckeres picnic am ufer des rio duaba.
zurueck im hotel, gehen wir nach einem bad im pool und etwas ruhezeit runter in den ort und zum abendessen in einen paladar, einem privaten restaurant. der besuch der oertlichen casa de la trova rundet den schoenen tag ab...
heute nun bestiegen wir el yunque, den tafelberg und wahrzeichen der stadt baracoa, der sich aus den dampfenden regenwaeldern ueber die stadt erhebt. eine mehrstuendige wanderung bringt uns auf das hochplateau des berges, der als energiereich und wunder-vollbringend gilt. eine unglaubliche aussicht ueber das staedtchen, die bucht, die ganze kueste und die berge und urwaelder des humboldt-nationalparks belohnt die muehe. nach dem abstieg muessen wir noch den duaba queren, dann erwartet uns am flussufer ein frisch gebratenes spanferkel..
nach rueckkehr ins castillo und einer ruhepause spazieren wir durch baracoa, besuchen die casa de chocolate und trinken dort einen saemigen dicken kakao, der seinesgleichen sucht.. ein verdientes bierchen im gartenlokal und ein mojito in der casa de la trova runden den schoenen tag in den oestlichen urwaeldern und dem beschaulichen baracoa ab.
morgen werden wir uns frueh auf den weg machen zum cayo saetia, einer insel in der bucht von nipes vor der cubanischen nord-kueste. dort verbringen wir einige ruhige tage, um die vielfaeltigen eindruecke der wunderschoenen und rundum gelungenen reise verarbeiten zu koennen. ein paar strandtage und eine fotosafari werden uns zur ruhe kommen lassen, bevor wir am dienstag zurueck nach havanna fliegen und am mittwoch abend nach europa starten werden...
kurz vor abreise werde ich - nach moeglichkeit - noch eine mitteilung hier reinstellen, ob wir voraussichtlich halbwegs puenktklich am donnerstag in d-land eintreffen werden.
bis dahin alles gute und ganz liebe gruesse noch aus baracoa, thomas
12.) Mittwoch, 22. März 2006, Havanna: “Letzter Gruß aus Havanna”
liebe leute,
nun haben wir auch diese wunderschoene zeit abgeschlossen und sind nach drei wochen rundreise durch ganz cuba wieder in havanna eingetroffen.
die letzten tage verbrachten wir bei herrlichem wetter auf der der cubanischen kueste vorgelagerten insel cayo saetia, mit savannenaehnlichem hochland und korallenkueste. drei tage am weissen strand, baden und schnorcheln im warmen wasser der blauen karibik und ein strahlend blauer himmel ueber uns liess uns schwer vorstellbar machen, dass wir schon in wenigen tagen im wohl noch immer vergleichsweise ungemuetlichen europa sein werden...
die einzige unterbrechung war eine jeep-safari, die uns durch das hochland fuehrte, wo wir bueffel, antilopen und sogar zebras beobachten konnten. das sind zwar nicht direkt cubanische endemiten, aber sie wurden hier vor langer zeit als jagbares wild eingefuehrt - heute macht man aber nur noch mit dem fotoaparat jagd auf diese schoenen tiere..!!
die baseball-weltmeisterschaften warfen ihre schatten bis auf die insel: am montag war endspiel, und cuba hatte es gegen alle erwartung bis ins finale geschafft. das war hier seit tagen das hauptgespraechsthema auf den strassen... gegen japan hat cuba dann zwar das endspiel verloren, aber natuerlich war es dennoch ein ganz grosses ereignis: zuvor hatte cuba puerto rico versenkt, und auch die usa waren bereits laengst ausgeschieden. gestern wurden dann die spieler bei ihrer heimkehr von fidel castro persoenlich begruesst (der in seiner jungend auch ein grosser baseball-spieler war) und mit einer langen, im fernsehen uebertragenen rede geehrt... der alte schlingel hatte angekuendigt, im falle eines sieges des cubanischen teams den ausgesetzten millionengewinn den opfern des tropensturms katrina in new orleans zu spenden..!!
inzwischen sitzen wir auf gepackten koffern wieder in havanna - nagut, die koffer sind im hotel, und wir geniessen noch ein wenig die sonne und das quirlige leben auf den strassen, bevor es nachher in oldtimern der 50iger jahre zum flughafen geht - aber das weiss die gruppe noch nicht, das ist die abschiedsueberraschung... ;-)
bislang sind uns keine flugplanverschiebungen bekannt, d.h. es koennte sein, dass wir morgen alle puenktklich auf unseren heimatflughaefen eintreffen.
nun wuenschen wir euch ein letztes mal von dieser seite alles gute und senden euch noch einmal ganz liebe gruesse zz noch aus havanna, bis bald in der heimat,
thomas
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